Island Camping Guide
Entdecke Island mit dem Zelt oder Campervan

Island und Camping gehören irgendwie zusammen. Aber wie ist das nun mit dem Camping? Ist Wildcampen in Island erlaubt? Welche Mythen es gibt und was du beachten musst, wenn du Island mit dem Zelt entdecken oder im Auto schlafen möchtest, erfährst du in diesem umfassenden Island Camping Guide.

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Die beste Art und Weise Island zu erkunden, ist mit dem Zelt, Mietwagen oder Campervan. Kaum etwas anderes, gibt dir auf deiner Reise ein größer Gefühl von Freiheit. Und vielleicht träumst ja auch du davon am Morgen vom Meeresrauschen geweckt zu werden oder am Abend an den entlegensten Orten von Island schlafen zu gehen.

Auf meinem bisherigen Reisen nach Island war ich nicht nur mit meinem selbstausgebauten Campervan unterwegs, sondern habe auch unter freiem Himmel oder im Mietwagen übernachtet. Sommer, wie Winter.

Erinnerungen auf die ich gerne zurückblicke und einfach nicht mehr missen möchte!

Doch mit der steigenden Popularität Islands als Reiseziel, haben sich dort auch die Zeiten absoluter Freiheit geändert. Gesetze habe sich geändert. Und viele bislang tolerierte Freizügigkeiten wurden eingedämmt.

Ganz klar zum Schutz der Bevölkerung und natürlich auch der Natur. Aus meiner Sicht beides gute Gründe, klare Regeln aufzustellen.

Insbesondere beim Thema Zelten und Camping, gibt es bei Touristen kaum mehr Mythen und Unklarheiten. Wer weiß schon, wie das nun ist, mit dem Camping in Island? Darf man in Island im Auto schlafen? Oder war das Wildcampen dort noch nie erlaubt?

Zelten und Campen in Island

Viele Islandreisende glauben, dass auch hier das Jedermannsrecht gültig sei und man somit nahezu überall zelten oder campieren darf. Leider ist dies schon immer ein Trugschluss gewesen.

Zu diesem Irrglauben trug unweigerlich auch bei, dass vielerorts das Wildcampen oder übernachten in einem Wohnmobil oder Campervan einfach so toleriert wurde.

Als Reaktion auf immer mehr Touristen in Island, hat man zwischenzeitlich diesem Glauben auch ein Riegel vorgeschoben und klare Fakten geschaffen. Bereits im November 2015 wurden durch eine Verordnung der Isländischen Umweltbehörde einheitliche Bestimmungen zum Zelten und Camping festgelegt.

Seither ist es grundsätzlich polizeilich verboten in bewohnten Regionen außerhalb von Campingplätzen zu campen.

Mit dieser Regelung hat man besonders die Reisenden mit einem Wohnmobil beziehungsweise Campervan im Auge, welche bis zu diesem Zeitpunkt nicht in den polizeilichen Regelungen aufgetaucht waren.

Auch die beiden isländischen Zeitungen mbl.is und Iceland Review haben darüber berichtet.

Wo du in Island zelten und campen darfst

Grundsätzlich darfst du mit deinem Zelt in Island überall campen. Es gibt jedoch einige Voraussetzungen die Erfüllt werden müssen, damit du dennoch nicht irgendwo rechtswidrig dein Zelt aufstellst. Besonders stringent sind jedoch die Regelungen, wenn du mit einem Campervan oder Wohnmobil Island entdecken möchtest.

Mit einem Zelt darfst du:

- in bewohnten Gebieten entlang öffentlicher Straßen nur dann zelten, sofern:

  • du nicht länger als eine Nacht bleiben möchtest,
  • nicht auf kultiviertem Land dein Zelt aufstellen willst,
  • es keinen Campingplatz in der Nähe gibt und
  • der Grundbesitzer es nicht verboten hat (Hinweisschilder).

- in unbewohnten Gebieten entlang öffentlicher Straßen nur dann zelten, sofern:

  • du nur ein Zelt aufstellen möchtest.

- abseits von öffentlichen Straßen nur dann zelten, sofern:

  • für dieses Gebiet keine Sonderregelungen das Zelten verbieten. – Eine Liste mit diesen Gebieten findest du hier.

Grundsätzlich ist jedoch immer eine Genehmigung erforderlich, wenn du planst:

  • in der Nähe von Gebäuden zu zelten,
  • länger als eine Nacht am gleichen Ort bleiben möchtest,
  • du mehr als drei Zelte aufstellen willst,
  • das Land bewirtschaftet wird.

Wenn du mit einem Wohnmobil oder Campervan unterwegs bist beziehungsweise du in einem Mietwagen übernachten willst, gilt immer:

  • Du benötigst eine Genehmigung, wenn du außerhalb von Campingplätzen über Nacht bleiben möchtest.

Egal ob du mit dem Zelt oder einem Campervan unterwegs bist, in den drei Nationalparks von Island - Vatnajökull National Park, Þingvellir National Park und Snæfellsjökull National Park - ist das Übernachten grundsätzlich immer verboten.

Ausnahmegenehmigungen gibt es nur im Vatnajökull National Park und Snæfellsjökull National Park, welche bei einem Ranger zuvor eingeholt werden müssen.

Möglichkeiten in Island Wildcampen zu können bestehen aber weiterhin.

Beachte, dass sich die Regelungen jeder Zeit ändern können. Aktuelle Informationen wo du in Island zelten und campen darfst, findest du auf der Seite der Isländischen Umweltagentur.

Ist in Island Wildcampen erlaubt?

In Island ist das Wildcampen, so wie man es sich vielleicht im Allgemeinen vorstellt – rechts ranfahren Zelt aufbauen und fertig – verboten. Insbesondere, wenn du planst in einem Mietwagen zu übernachten oder du mit einem Wohnmobil oder Campervan unterwegs sein möchtest.

Abseits von öffentlichen Straßen oder Regionen, wo Menschen nicht dauerhaft leben und keine Infrastruktur vorhanden ist (zum Beispiel im Hochland) und außerhalb der drei Nationalparks, ist es jedoch weiterhin erlaubt wild zu campen.

Wenn du nicht mit dem Rucksack und deinem Zelt im Hochland von Island unterwegs bist, empfiehlt es sich also einen Campingplatz aufzusuchen. Zumal du auch hier von der möglicherweise vorhandenen Infrastruktur, wie sanitäre Einrichtungen und Küchen profitieren kannst.

Pro-Tipp

Auf einer meiner Reisen durch Island war ich alleine mit dem Mietwagen auf der Ringstraße Route 1 unterwegs. Um meine Reisekosten in Island gering zu halten, habe ich eher selten in Hostels und Hotels übernachtet.

Auch wenn es Wasser und Hotpots nahezu überall in Island gibt, geht nichts über eine ordentliche Dusche.

Auf gut Glück habe ich am Morgen – zwischen 10 und 11 Uhr – in kleineren Pensionen und B&B gefragt, ob ich nicht in einem benutzten Zimmer eine heiße Dusche nehmen kann. Dies wurde erstaunlicherweise 2012 eher selten abgelehnt, so dass ich gegen ein paar wenige Euro dort duschen konnte.

In der Regel sollte ich einfach nur etwas Kleingeld liegen lassen. Möglicherweise funktioniert das heute auch noch?!

Wo du in Island Campingplätze findest

Auch wenn Island zum Teil sehr dünnbesiedelt ist, wirst du nahezu in jeder Stadt und auch bei vielen Farmen einen Campingplatz finden. Viele Isländer zelten beziehungsweise campen selbst leidenschaftlich gerne, was wohl auch ein Grund für die zahlreichen Campingplätze in Island ist.

Besonders viele Campingplätze gibt es natürlich in der Nähe der Touristenattraktionen. Also vor allem im Süden von Island entlang der Ringstraße Route 1.

Für die Suche nach einem gut gelegenen Campingplatz empfehle ich dir die Seite tjalda.is.

Dort findest du nicht nur eine übersichtliche Karte mit weit über 100 eingetragenen Campingplätzen rund um Island, sondern auch eine detaillierte Beschreibung sowie Preisangaben zur Übernachtung beziehungsweise Nutzung der vorhandenen Einrichtungen eines jeden aufgeführten Campingplatzes.

Weitere Informationen zu den Campingplätzen findest auch auf visiticeland.com.

Sollte dir ein Ort gefallen an dem du gerne eine oder mehrere Nächte bleiben möchtest, dann zögere nicht einfach mal bei der nächsten Farm zu fragen, bevor du den nächstgelegenen Campingplatz ansteuerst. Die Isländer sind sehr gastfreundlich und ich kann mir vorstellen, dass auch du irgendwo auf dem Grundstück dein Zelt aufstellen darfst.

Wie ist die Ausstattung der Campingplätze?

So zahlreich die Campingplätze sind, so unterschiedlich sind sie auch ausgestattet. Die Ausstattung der isländischen Campingplätze hängt stark vom Eigentümer und Standort ab, da es in Island keine Standards hinsichtlich der Campingplätze gibt.

So kann es sein, dass der nächstgelegene Campingplatz eher schlicht und sehr zweckmäßig ausgestattet ist.

Daher solltest du dich darauf einstellen, dass es nicht überall fließend Wasser oder auch Strom zum Aufladen deiner Akkus gibt. Besonders blöd, wenn du viel fotografierst und du die Akkus deiner Kamera aufladen möchtest!

Ebenso, dass es häufig keine Küchen gibt und du entweder Essengehen oder dir selbst irgendwie etwas zubereiten musst – denke also daran immer genügend Proviant dabeizuhaben, den du auch notfalls ohne Campingkocher zu einem leckeren Menü verarbeiten kannst!

Macht es Sinn einen Campervan oder ein Wohnmobil zu mieten?

Die Frage ob es sich lohnt einen Campervan oder Wohnmobil für eine Islandreise zu mieten, ist in erster Linie eine Frage des Geldbeutels sowie des persönlichen Geschmacks. Nicht zuletzt schießen in den Monaten Juni, Juli und August die Preise für Campervans und Wohnmobile in die Höhe wie ein Geysir!

Einen für zwei Personen komplett ausgestatteten Campervan kannst du bei happycampers.is für die Sommermonate ab 190 Euro pro Tag mieten. Ein Preis der deine Urlaubskasse mal ordentlich belastet und erst einmal zusammengespart werden muss.

Im Vergleich hierzu, kannst du dir für noch nicht einmal 750 Euro 9 Tage einen Mietwagen buchen. Und hättest dann immer noch Geld übrig, um dir einen anständigen Schlafsack und ein ordentliches Zelt zu kaufen. Wobei ein Zelt nicht zwingend notwendig wäre, wenn du es dir auch vorstellen kannst, auf einem Campingplatz im Auto zu schlafen.

Bedenke, dass du diese Ausrüstung auch weiterhin nutzen kannst. Zum Beispiel auf einem Festival.

Kosten für einen Mietwagen in IslandKosten für einen Mietwagen in der Hauptsaison - Angebot von Check24 gefunden am 05. Dezember 2019

Bevor du dir jetzt einen Campervan mietest, solltest du dich daran erinnern, dass du auf Grund der verabschiedeten Bestimmung mit einem Wohnmobil grundsätzlich immer auf einen Campingplatz gehen musst und nicht irgendwo frei stehen kannst, sofern du nicht dennoch rechtswidrig parken willst.

In der Folge kommen zu den höheren Kosten für einen voll ausgestatteten Campervan so oder so noch einmal zusätzliche Gebühren für einen Campingplatz hinzu.

Allein diese Tatsache spricht meiner Meinung nach, für einen vergleichsweise günstigeren Mietwagen und die Investition in das noch fehlende Equipment, wie einen warmen Schlafsack und ein ordentliches Zelt.

Großer Vorteil: Du hast deine Campingausrüstung nicht nur gemietet.

Ich kann dir nur empfehlen, gut zu überlegen, ob du die deutlichen Mehrkosten für einen ausgestatteten Campervan tragen oder das gesparte Geld lieber anderweitig nutzen möchtest.

Lesetipp: Was dich ein Urlaub in Island kosten kann, erkläre ich dir in diesem Beitrag. In einer detaillierten Übersicht erfährst du unter anderem, welche Kosten dir im Supermarkt für Lebensmittel oder für Essen und Getränke in einem Restaurant entstehen.

Geld sparen beim Camping in Island

Für eine Übernachtung auf einem Campingplatz solltest du in der Regel 12 - 15 Euro pro Person einrechnen. Je nach Lage kann dieser Preis natürlich variieren. In Reykjavík kostet die Übernachtung auf einem Campingplatz um die 20 Euro pro Person.

Hinzu kommen natürlich noch die Kosten für Strom, sofern du diesen zum Aufladen deiner Akkus benötigst. Oftmals wird hierfür eine Pauschale von 6 Euro pro Tag berechnet.

Bietet der Campingplatz Gemeinschaftsräume oder eine Küche an, dann kannst du deine Akkus dort sicher kostenlos aufladen.

Da es dort aber immer viel zu wenig Steckdosen gibt, habe ich in meinem Gepäck als Backpacker auch immer einen kleinen Steckdosenadapter dabei. So kann ich parallel gleich mehrere Geräte aufladen.

Camping in Island geht mit der Campingcard auch günstiger! Und lohnt sich auch schon für eine Woche Campingurlaub von 2 Personen.

Die Campingcard kostet 159 Euro (Saison 2019) und ist ab dem Auslieferungsdatum bis zum 15. September des entsprechenden Reisejahres gültig. Mit der Campingcard können zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder in einem Alter von bis zu 16 Jahren 28 Nächte auf einem der über 30 angeschlossenen Campingplätze übernachten.

Mit der Campingcard brauchst du dann nur noch den Strom und die isländische Tourismusabgabe vor Ort bezahlen.

Weitere Informationen findest du in Deutsch auf campingkarte.is.

Die richtige Campingausrüstung für Island

Solltest du dich dazu entschließen, dir das Geld für einen vollausgestatteten Campervan oder ein Wohnmobil zu sparen, dann benötigst du vielleicht noch ein Zelt und/oder zumindest einen Schlafsack, wenn du dich nicht zu zweit in einen kleinen Mietwagen kuscheln möchtest – dran denken, dass du auch noch Gepäck dabei hast und größere Fahrzeuge deutlich mehr kosten!

Pro-Tipp: Der Online-Shop Bergfreunde ist DKB Cashback Partner! Für deinen Einkauf bei Bergfreunde über das DKB Online-Cashback Programm, bekommst du einen Rabatt als Cashback erstattet.

Der passende Schlafsack für Camping in Island

Als Schlafsack empfehle ich dir nicht nur einen leichten Hüttenschlafsack dabei zu haben, denn in Island können auch die Nächte im Sommer ordentlich kühl bei deutlich unter 10° Celsius werden.

Beim Kauf eines Schlafsacks solltest du darauf achten, dass die angegebene Grenztemperatur (T lim) mindestens zwischen -2° und +5° Celsius liegt. Dieser berechnete Wert sagt aus, dass eine Frau im Alter von 25 Jahren mit einem Körpergewicht von 60kg und einer Körpergröße von 1,60m bei der angegebenen Temperatur komfortabel durchschlafen kann.

Ein solcher Schlafsack wäre also auch etwas für kühlere Nächte auf einem Festival in Deutschland.

Ein gutes Beispiel für einen solchen Schlafsack ist der leichte Lunar II von Mountain Equipment oder, wenn du es wärmer magst, der Exosphere -6° Schlafsack von Deuter.

Solltest du bereits einen Schlafsack haben, dieser jedoch nicht für die nächtlichen Temperaturen in Island geeignet sein, dann kannst du mit einem wärmeaktiven Schlafsack Inlett deinen Schlafsack ordentlich aufpimpen.

Nach Angaben des Herstellers kann so die Wärmeleistung deines Schlafsacks um ca. 15° Celsius erhöht werden.

Das richtige Zelt um in Island zelten zu gehen

Damit Camping wirklich Spaß macht und man nicht beim ersten Wind oder Regen heulend in der Ecke sitzt, sollte auch beim Kauf eines Zeltes auf einiges geachtet werden.

Irgendein billiges Schönwetter-Zelt zu kaufen, wäre für eine Reise nach Island absolut rausgeschmissenes Geld!

Jedoch ist es nicht wirklich leicht ein gutes Zelt auf Anhieb zu erkennen. Der Preis oder das neuste Modell ist, meiner Meinung nach, kein Indikator dafür, ob das Zelt auch wirklich gut ist, etwas taugt und sich für dein Vorhaben eignet.

In Anbetracht des Wetters in Island, sollte das verwendete Material, eine robuste und stabile Zeltkonstruktion definitiv eine größere Rolle spielen, als Design.

Beim Kauf deines Zeltes solltest du daher auf folgende Punkte achten:

  • Achte darauf, dass das Zelt wirklich wasserdicht ist und somit eine hohe Wassersäule aufweist. Je höher dieser Wert ist, desto resistenter ist das Zelt gegen eindringendes Regenwasser. Nach DIN-Norm gilt ein Zelt mit einer Wassersäule von 1.500mm als wasserdicht. Wobei der Zeltboden eine Wassersäule von mindestens 2.000mm aufweisen muss, um als wasserdicht zu gelten. Ich empfehle dir ein Zelt zu kaufen, dass mindestens eine Wassersäule von 3.000mm für das Außenzelt und 5.000mm für den Zeltboden hat.
  • Die Reisverschlüsse und Nähte an deinem Zelt, sind die größte Schwachstelle. Genau an diesen Stellen dringt der Regen als ersten in das Zeltinnere ein. Daher müssen die Reisverschlüsse und Zeltnähte in jedem Fall verschweißt beziehungsweise versiegelt sein, wenn du trocken schlafen möchtest.
  • Zelte, bei denen die Schlafkabinen eingehängt werden, haben den Vorteil, dass Regen oder bei Bildung von Kondenzwasser, die Feuchtigkeit nicht dahin kommt, wo du oder deine Sachen sich befinden. Bei einem korrekt aufgebauten und abgespannten Zelt perlt das Wasser dann am Inneren der Außenwand ab.
  • Achte auf die Größe deines Zeltes, vor allem auf die Höhe. Denn je flacher das Zelt ist, desto weniger Angriffsfläche bietet es dem Wind. Dennoch sollte es mit ausreichend Abspannseilen und Heringen im Boden gut verankert sein, um auch bei einem Unwetter stehen zu bleiben.
  • Aber auch ausreichend Platz sollte dein Zelt bieten. Wenn du mit einem Mietwagen unterwegs bist, dann reicht grundsätzlich ein kleines 2 Personenzelt für zwei Personen aus. Dein ganzes Gepäck kannst du ja im Auto zurücklassen und musst es nicht auch noch im Zelt unterbringen. Bist du zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, dann könnte ein solches Zelt dann vielleicht doch zu eng werden.
  • Da es in Island häufig nicht gerade sonderlich warm ist, gehe ich davon aus, dass du in deinem Zelt kochen wirst oder du dir einen Tee machst. Auch wenn ich das niemanden empfehle! Daher ist auch die Entflammbarkeit deines Zeltes ein nicht zu unterschätzender Faktor. Achte beim Kauf eines Zeltes unbedingt darauf, dass die Materialien feuerhemmend beziehungsweise schwer entflammbar sind!
  • Insgesamt solltest du auch auf das Gewicht deines Zeltes achten. Bringst du es im Gepäck aus Deutschland mit, dann sollte es trotz aller Funktionen und Eigenschaften dennoch leicht genug sein.

Je nach dem, wie du in Island unterwegs bist und mit wie vielen Personen du dein Zelt teilen wirst, empfiehlt sich eines der nachfolgenden Zelte:

Abrunden solltest du dein Zeltlager mit einer Isomatte, die dich noch einmal von unten vor Kälte Schützt. Auch hier solltest du unbedingt auf das Packmaß achten, damit du die Isomatte auch in dein Gepäck bekommst.

Auch wenn es die aktuellen Regelungen zum Camping in Island dir nicht unbedingt einfach machen und du vielleicht auch in deinen Freiheiten etwas beschränkt wirst, lohnt es sich mit dem Campervan oder Zelt die Natur zu entdecken.

Du bist schließlich zeitlich, als auch räumlich absolut flexibel!

Zudem sparst du noch einmal eine ganze Menge an Geld für eine vergleichsweise teure Übernachtung in einem Hostel, Apartment oder Hotel. Trotz zusätzlicher Ausrüstung, denn diese kannst du mit Sicherheit auch auf deinen weiteren Reisen nutzen.

Wie wirst du Island auf eigene Faust erkunden? Im Auto schlafen oder doch lieber ins Hotel gehen? Erzähl doch mal. Hinterlasse doch ganz einfach ein Kommentar.

Der Island Camping Guide

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Torsten

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