Jakobsweg ohne Training
Kann man den Jakobsweg untrainiert laufen?

Ohne Vorbereitung auf dem Jakobsweg laufen zu gehen, ist definitiv ein Wagnis. Doch brauchst du ein besonderes Training für den Jakobsweg oder reichen für untrainierte Pilger einfache Wanderungen zur Vorbereitung aus? In diesem Artikel bekommst du konkrete Tipps, die du direkt umsetzen kannst.

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Sicher geht es dir genauso: Niemand möchte auf dem Jakobsweg abbrechen und die Heimreise frühzeitig antreten müssen. Daher erreichen mich oft Nachrichten, in denen mir die Frage gestellt wird, ob man für den Jakobsweg besonders sportlich sein muss beziehungsweise ein spezielles Training als Vorbereitung notwendig ist.

Die Sorge zu scheitern kann ich absolut verstehen. Es ist jedoch völlig unnötig, dass du dich selbst unter Druck setzt und an dir zweifelst.

Aus meiner Erfahrung sowie durch viele Beobachtungen, kann ich dir ganz klar sagen, dass du für den Jakobsweg nicht sonderlich sportlich sein brauchst.

Ich bin Pilgern begegnet, denen man auf dem ersten Blick nicht zutrauen würde, dass sie den Jakobsweg in voller Länge oder auch nur ihre geplanten Etappen bewältigen würden. So wie ich, machten sie einen völlig untrainierten Eindruck.

Entgegen allen Vorurteilen und Klischees haben sie es aber geschafft, den Jakobsweg in voller Länge bis nach Santiago de Compostela zu laufen.

Auch mir haben viele meiner Freunde und Bekannten nicht zugetraut, dass ich den Camino del Norte mit seinen über 830 Kilometern von Irún nach Santiago de Compostela schaffen würde. Und das ich gleich im Anschluss noch einmal 240 Kilometer auf mich nehme, um den Caminho Portugués zu laufen, haben wohl auch die Wenigsten erwartet.

Dies hat natürlich seinen Grund.

Bin ich nun nicht unbedingt die Person, die für ihre sportlichen Aktivitäten bekannt ist. Zu untrainiert. Zudem haben knapp 20 Jahre Bürojob bei mir sichtbare Spuren hinterlassen, welche vielleicht im ersten Moment ebenfalls nicht dafürsprechen würden auf dem Jakobsweg pilgern zu gehen.

Der Camino del Norte im Norden von Spanien, hat zum Teil sehr anspruchsvolle Etappen, auf denen du viele Höhenmeter bewältigen musst. Solltest du deine erste Langzeitwanderung auf dem Jakobsweg planen und bezüglich der Route bedenken haben, dann empfehle ich dir den Camino Portugues oder auch den Caminho Portugués Spiritual.

Lesetipp: Welche Ausgaben mir für das Pilgern auf dem Camino del Norte und dem Caminho Portugués entstanden sind, zeige ich dir in meiner Aufstellung zu den Kosten auf dem Jakobsweg. Anhand eines Rechenbeispiels, helfe ich dir bei deiner Budgetplanung.

Jakobsweg untrainiert: So sportlich musst du für den Pilgerweg sein

Dein Alltag als Pilger besteht zu 90 Prozent aus Laufen. Daher solltest du dir im Klaren darüber sein, dass du mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen am Stück laufen können musst. Vor allem aus gesundheitlicher Sicht!

Anderenfalls macht es meiner Meinung nach wenig Sinn, sich mit dem Gedanken auf dem Jakobsweg laufen zu gehen, auseinanderzusetzen.

Solltest du vielleicht eine Vorschädigung an Hüfte, Knie- oder Fußgelenk haben, ist es sicher auch nicht falsch dein Pilgervorhaben mit deinem Arzt zu besprechen. Es wäre sonst sehr schade, wenn du dein Ziel nicht erreichen würdest oder du dich vielleicht sogar im Ausland in ärztliche Behandlung begeben musst.

Auf dem Pilgerweg wirst du mit Sicherheit Menschen begegnen, die sportlich sehr aktiv sind und regelmäßig Trainieren gehen. Ironischerweise ist dies jedoch kein Garant dafür auch bis ans Ziel nach Santiago de Compostela oder zum Kap Finisterre laufen zu können.

Auch sportlich aktive Pilger sind nicht davor gefeit aus gesundheitlichen Gründen das Pilgern auf dem Jakobsweg abbrechen zu müssen. Über meine Kontakte bei Instagram habe ich jemanden kennengelernt, der den Jakobsweg aus gesundheitlichen Gründen mehrfach abbrechen musste – Ermüdungsbruch des Fußgelenks und Erschöpfung.

Häufig scheitern sportlich aktive Pilger auf dem Jakobsweg, weil sie ihre Leistungsfähigkeit falsch einschätzen. Selbst wenn sie ihren Körper und ihre Ausrüstung sehr gut kennen.

Sie überschätzen sich einfach und laufen täglich Etappen zwischen 30, 40 und mehr Kilometern. Diese extreme Dauerbelastung des Bewegungsapparates führt dann dazu, dass das Pilgern abgebrochen und die Heimreise ohne Pilgerurkunde angetreten werden muss.

Ich bin kein Sportmediziner, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass es gesund ist, täglich einen Marathon zu laufen. Auch wenn die Distanz in einem Vielfachen der für einen Marathon üblichen Zeit gelaufen wird.

Jakobsweg untrainiert: Tipps zur Vorbereitung auf den Jakobsweg, die du konkret umsetzen kannst

Damit du das Pilgern auf dem Jakobsweg nicht abbrechen musst, solltest du dich optimal vorbereiten. Stelle dir bei deinen Planungen und Vorbereitungen folgende Fragen:

Bin ich in der Lage mehrere Tage am Stück längere Distanzen zu laufen?

Neben der körperlichen Voraussetzung, mehrere Tage am Stück längere Distanzen laufen zu können, sollte dir das Laufen, Wandern oder Spazieren Spaß machen und nicht zur Qual beziehungsweise Pflicht werden.

Denn dein Kopf spielt beim Pilgern ebenfalls eine entscheidende Rolle. Ohne die passende mentale Einstellung, wirst du vielleicht die Lust beziehungsweise den Spaß am Pilgern verlieren.

Vor allem an den Tagen, wenn es dann mal nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast.

Zur Vorbereitung auf den Jakobsweg bin ich daher nicht nur am Wochenende laufen gegangen, sondern täglich. Direkt nach Feierabend. Für ein bis zwei Stunden, also ungefähr 10 Kilometer.

Findest du in deinem Alltag mehr Zeit, dann schaden ein paar Kilometer mehr sicher nicht. Übertreibe es jedoch nicht im Vorfeld!

Keine Zeit zu haben, ist an dieser Stelle eine wirklich schlechte Ausrede – fange am besten heute noch damit an!

Um meine Schultern und den Rücken an die spätere Belastung durch meinen Rucksack zu gewöhnen, habe ich mir bei meinen Vorbereitungsläufen Gewichte eingepackt. Hierzu habe ich mir ganz gewöhnliche Getränkeflaschen in meinen Rucksack gepackt.

Beginne nicht gleich mit einem vollen Rucksack. Steigere das Gewicht langsam, bis du ungefähr 10 Kilogramm mühelos mit dir herumtragen kannst. Ich habe mit 4 Kilogramm begonnen, dass sind in etwa drei 1,5 Literflaschen gefüllt mit Wasser.

Damit dir meine schmerzlichen Erfahrungen auf dem Jakobsweg erspart bleiben, solltest du ebenfalls damit beginnen, regelmäßig deine Glieder zu dehnen. Einfache Yoga-Übungen sind hierfür eine prima Vorbereitung!

Ich habe mit meinen Übungen erst auf dem Jakobsweg begonnen, was ich die ersten Wochen auf den täglichen Etappen schmerzlich bereut habe.

Der Grund, dass ich auf meinem Weg nach Santiago de Compostela mit dem Dehnen der Muskulatur begonnen habe war, dass meine Glieder so verkrampft waren, dass ich mich die ersten zwei Wochen nur unter Schmerzen so richtig bewegen konnte.

Vor allem in den Herbergen war es immer wieder ein Kampf aus der obersten Etage des Hochbetts zu kommen – leider kann man sich nicht überall das Bett selbstaussuchen.

Zur Vorbereitung auf den Jakobsweg, sind Übungen zur Dehnung deines Körpers kein Muss, jedoch definitiv eine lohnenswerte Sache! Gerade, wenn man so wie ich mehr oder weniger direkt aus dem Bürostuhl auf den Jakobsweg zum Pilger gestartet ist.

Habe ich genügend Zeit für meine Pläne zur Verfügung?

Plane deine Zeit auf dem Jakobsweg nicht zu knapp, denn unter Zeitdruck zu pilgern nimmt dir ebenso den Spaß und führt dazu, dass du deine täglich zu laufenden Etappen zu lang planst. Hinzu kommt noch, dass du dich den Pilgerwegen entlanghetzt und es einfach nicht richtig genießen kannst – du bist nicht auf der Flucht!

Deinen Rückflug solltest du daher nicht gleich buchen. Bleibe flexibel und organisiere deine Heimreise von unterwegs. So kannst du auch auf Unvorhergesehenes, wie mehr Pausentage, gesundheitlicher Zustand oder einem längeren Aufenthalt in Santiago de Compostela, flexibel reagieren.

Du bekommst nicht genügend Urlaub, um auf dem Jakobsweg stressfrei pilgern gehen zu können? Dann teile die Strecke auf. Laufe zwei oder drei Wochen und kehre im nächsten Jahr zurück, um bis nach Santiago de Compostela oder zum Kap Finisterre zu pilgern.

Habe ich die richtige Ausrüstung?

Nicht nur in der Formel 1 oder beim Biathlon entscheidet häufig die Ausrüstung über Sieg oder Niederlage. Beim Pilgern ist das zwar nicht ganz so, jedoch ist die richtige Ausrüstung ein wesentlicher Bestandteil, für den du dir bei deinen Vorbereitungen unbedingt Zeit nehmen solltest.

Es geht dabei nicht darum besonders leichtes Equipment zu kaufen. Vielmehr aber die richtige Ausrüstung, die zu dir passt. Angefangen bei den wohl wichtigsten Dingen – deinen Schuhen und deinem Rucksack.

Entscheidend ist aber auch die Frage, auf welche Dinge du verzichten kannst und nicht in deinem Rucksack nach Santiago de Compostela tragen möchtest.

Lesetipp: Vergiss nicht dir rechtzeitig einen Pilgerausweis zu beantragen! In diesem Artikel zeige ich dir, wo du dir den offiziellen Pilgerausweis beantragen kannst und wie du diesen korrekt ausfüllst.

Wenn du dir diese drei Fragen ohne zu zögern selbst beantworten kannst, dann bist du im wesentlichem für deine Pilgereise vorbereitet und solltest grundsätzlich in der Lage sein, deine Route auf dem Jakobsweg ohne Training bis nach Santiago de Compostela zu meistern.

Glaub mir. Wenn ich das geschafft habe, dann schaffst du das auch!

Du hast Fragen? Hinterlasse deine Gedanken doch als Kommentar. Gerne bin ich dir dabei behilflich eine Antwort zu finden.

Untrainiert auf den Jakobsweg

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Vielen Dank!

Torsten

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4 Gedanken zu „Jakobsweg untrainiert: Brauchst du zur Vorbereitung ein Training, um den Jakobsweg laufen zu können?“

  1. Hallo

    Du hast mir die letzten Zweifel genommen .

    Ich weiß nicht warum, aber seit drei Monaten spukt mir der Jakobsweg im Kopf herum und ich möchte,nein ich will den portugiesischen Weg gehen.

    Nun bin ich überall auf der Suche nach Informationen und jeden Tag kommen neue Fragen auf.
    Denkst du ,es ist okay allein zu laufen?
    Habe mich geradezu einem portugiesischen Sprachkurs angemeldet.
    Deinen Tip mit den Dehnübungen werde ich mir zu Herzen nehmen.
    Lieben Dank für deine Tips

    Liebe Grüße Karin (60 Jahre )

    Antworten
    • Hallo Karin!

      Es freut mich sehr zu hören, dass die letzten Zweifel weg sind und du nun auf dem portugiesischen Jakobsweg pilgern gehen wirst.

      Ich kann es gut verstehen, wenn einem eine Idee im Kopf herumspukt und man es kaum erwarten kann diese dann auch in die Tat umzusetzen. So erging es mir auch jahrelang bis ich dann endlich auf dem Camino del Norte in Richtung Santiago de Compostela gestartet bin.

      Natürlich ist es mehr als okay auf dem Jakobsweg alleine pilgern zu gehen! Wenn das nicht sogar der beste Weg zu sich selbst ist beziehungsweise die Pilgerreise zu genießen.

      Im Grunde wirst du auf diesem Weg auch gar nicht alleine sein, wenn du das nicht willst. Spätestens in den Herbergen ergeben sich immer wieder Gelegenheiten mit Menschen in Kontakt zu kommen und neue Bekanntschaften aber auch Freundschaften zu schließen. Das Alter spielt dabei absolut keine Rolle!

      Alleine bin ich mit dieser Meinung übrigens absolut nicht.

      Schau mal auf dem Blog von Claudia vorbei, die über ihren Jakobsweg auch einen kurzen Artikel in der Mitarbeiterzeitung der Evangelischen Heimstiftung geschrieben hat. Ebenso bei Peter, der auf seinem Blog in mehreren Beiträgen seine Erfahrungen auf dem Camino Francés mit uns teilt.

      Ich wünsche dir für den Caminho Portugués alles Gute! Und lass einfach mal hören, wie es dir ergangen ist. Und zögere bitte nicht, deine Fragen weiterhin als Kommentar hier zu hinterlassen.

      Buen Camino, Torsten …

  2. Hallo lieber Torsten,

    Zuerst mal danke für den tollen Artikel.

    Ich bereite mich nun schon seit einem Jahr darauf den Camino del Norte zu gehen. Die Muskeln werden schon fleissig gedehnt, vlt sollte ich da noch richtig mit Yoga anfange :).

    Ich starte allein in April 2019. Muss zugeben, dass ich immer noch ein bisschen ängstlich bin, wenn es darum geht ganz alleine unterwegs zu sein. Ich bin gespannt auf die Erfahrungen und hoffe, dass alles gut wird. 🙂

    Kurz zu meiner Frage, ich habe hie und da gelesen, dass streunende Hunde am Camino del Norte unterwegs sind. Würdest du mir eine Hundepfeife empfehlen?

    Hattest du schon mal auf dem Weg Zweifel, warum du das machst? Wenn ja, was war deine Motivation weiterzumachen?

    Würde mich auf eine Rückmeldung freuen.

    Alles Gute und liebe Grüsse
    Aleksandra

    Antworten
    • Hallo Aleksandra!

      Erst einmal vielen lieben Dank für dein Feedback zu meinem Artikel. Es freut mich immer wieder zu lesen, dass ich Menschen mit meinen Worten erreiche und sie so bei ihren Vorbereitungen auf dem Jakobsweg unterstützen kann.

      Ich muss zugeben, dass ich in Sachen Hunde ein richtiger Schisser bin. Unschöne Erfahrungen in meiner Kindheit lassen mich da in verschiedenen Situationen auch heute noch zusammenzucken.

      Auf dem Camino del Norte bin ich nur einmal in die Situation gekommen streunenden Hunden zu begegnen. Zum Glück waren die sehr relaxt und haben mich einfach passieren lassen. Jedoch gibt es viele Wachhunde an teils langen Ketten, welche ihre Grundstücke kläffend bewachen. Als Pilger nicht immer spaßig!

      Allerdings solltest du dir deshalb nicht die Freude am Pilgern nehmen lassen und die Zeit auf dem Jakobsweg genießen.

      Eine Hundepfeife würde dir im Ernstfall vermutlich nichts bringen. Und wenn es ganz blöd läuft, lockst du damit noch 20 weitere Hunde an, da diese auf eine Hundepfeife trainiert sind. Daher solltest du dir das Geld in eine solche Investition sparen.

      Eine gute Quelle für die Funktionsweise solcher Hundeabwehrgeräte sind immer wieder die Kommentare in den Amazon Rezessionen.

      Die Frage nach dem Warum habe ich mir auf dem Jakobsweg wahrlich nie gestellt. Allerdings schon die ein oder andere Nacht wach gelegen und mich gefragt, ob ich diesen bis zum Ende schaffen werde.

      Gerade in den ersten beiden Wochen schmerzte mein Körper ordentlich, so dass es zum Teil sehr mühsam war in die oberste Etage des Stockbetts zu kommen. Mit derart verkrampften Muskeln habe ich nicht gerechnet!

      Bis ich eben dann darauf gekommen bin, meinen Körper ebenfalls am Abend zu dehnen. Wie viele andere Pilger auch. Daher meine Empfehlung schon vorab seine Muskeln regelmäßig zu dehnen. Yoga ist da sicher auch eine super Sache!

      Ich muss dazu sagen, dass ich quasi vom Bürostuhl auf den Jakobsweg gegangen bin. Bis auf meine regelmäßigen Vorbereitungsläufe habe ich zuvor mit Sport nicht wirklich etwas zu tun gehabt.

      Gerade stelle ich mir die Frage, ob ich wirklich das Pilgern auf dem Jakobsweg abgebrochen hätte. Vermutlich nicht. Eher hätte ich mir irgendwo eine schöne Unterkunft gesucht und mich irgendwie wieder fit gemacht. Oder die Etappen einfach kürzer gesteckt, bis ich mich hätte wieder ordentlich bewegen können.

      Ich hatte ja Zeit. Nichts drängte mich den Jakobsweg innerhalb einer bestimmten Zeit zu laufen. Ob 42, 50 oder 60 Tage. Es war ja mein Jakobsweg und ich somit niemanden Rechenschaft schuldig.

      Zumal der Traum den Camino del Norte zu laufen viele Jahre in mir brannte und ich mir diesen unbedingt erfüllen wollte.

      Auf meinem Blog gib es noch zwei Artikel zum Thema alleine reisen. Vielleicht hast du diese aber auch schon beim Stöbern gefunden.

      Ich wünsche dir ganz viel Spaß auf dem Jakobsweg!

      Liebe Grüße, Torsten …

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