Jakobsweg Kosten
Was kostet das Pilgern auf dem Jakobsweg?

Welche Kosten auf dem Jakobsweg dich als Pilger erwarten und wie viel Geld du auf deiner Pilgerreise nach Santiago de Compostela einplanen solltest, erkläre ich dir in diesem Artikel. Du hast Fragen zu dieser Kostenaufstellung? Dann scheue dich nicht und hinterlasse diese einfach als Kommentar. Ich freue mich von dir zu lesen!


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Hast du dir schon einmal die Frage gestellt wie viel Geld du auf deiner Pilgerreise entlang der Küstenwege des Jakobsweges in Spanien oder Portugal brauchen wirst? Je nachdem wie viel Luxus beziehungsweise Extras du dir auf dem Jakobsweg gönnen möchtest, summieren sich deine Kosten.

Da jeder Pilger seinen Weg auf dem Jakobsweg ganz individuell gestaltet, wird es natürlich nicht gerade einfach eine allgemeingültige Aussage darüber zu treffen wie viel Geld du im speziellen auf dem Jakobsweg benötigen wirst. Daher habe ich mir Gedanken darübergemacht, welche Kosten nicht nur mir, sondern auch jedem anderen Pilger auf seinem Weg entlang der Küstenwege des Jakobsweges nach Santiago de Compostela entstehen.

Im Wesentlichen bestehen die Ausgaben für eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela aus den Kosten für die An- und Abreise, Herbergen, Essen und Trinken sowie aus den notwendigen Beschaffungen für deine Trekking-Ausrüstung. Natürlich solltest du dir ein kleines Budget auch für eventuelle Extras wie Souvenirs oder Eintrittsgelder einplanen.

Da die Kosten für die An- und Abreise nach Spanien beziehungsweise Portugal täglich schwanken und je nach Wohnort sowie Transportmittel unterschiedlicher nicht sein können, möchte ich in diesem Blogpost ganz bewusst nicht auf diese Ausgaben eingehen. Ebenso möchte ich hier die Ausgaben für deine noch zu beschaffenden Ausrüstungsgegenstände vernachlässigen – was ich auf meinen Pilgerreisen entlang der Küstenwege des Jakobsweges dabei hatte kannst du in der Jakobsweg Packliste nachlesen.

So viel sei gesagt … günstige Flüge nach Bilbao oder Porto gibt es für um die 100 Euro. Auch mit den Fernbussen kann man günstig nach Irún in Spanien fahren. Ja, auch selbst mit der Deutschen Bahn und ihrem Fernbuss-Netz Anzeige kann man günstig durch Europa reisen.

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Um nicht unter Zeitdruck zu geraten empfehle ich dir deine Rückreise von Santiago de Compostela erst kurzfristig während deiner Pilgerreise zu buchen. Nichts kann dir mehr den Spaß am Pilgern nehmen als festzustellen, dass du einem fixen Zeitplan hinterherrennen musst.

Kosten für Herbergen und Unterkünfte auf dem Jakobsweg

Entlang der Küstenwege des Jakobweges, und natürlich auch auf allen anderen Wegen nach Santiago de Compostela, gibt es für alle Pilger verschiedene Möglichkeiten zu übernachten. Auf dem Jakobsweges findest du von einfachen Pilgerherbergen bis hin zu luxuriösen Hotels alles.

Mehr über die Möglichkeiten auf dem Jakobsweg zu übernachten kannst du in diesen Blogpost nachlesen. Dort findest du viele Erläuterungen, Informationen und Tipps zu den Herbergen und Unterkünften auf den Jakobswegen.

Die kostengünstigste Variante auf dem Jakobsweg zu übernachten ist, wenn du die öffentlichen Pilgerherbergen nutzt – mal vom Pilgern mit Zelt abgesehen. Für eine Dusche und einen Schlafplatz in einer Pilgerherberge werden zwischen 5 und 10 Euro fällig. In den meisten öffentlichen Herbergen gibt es auch die Möglichkeit zu kochen oder ein Mikrowellengerät, um etwas warm zu machen.

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Nicht mehr ganz so günstig wie die öffentlichen Pilgerherbergen sind die privaten Herbergen und Unterkünfte entlang des Jakobsweges. Pro Nacht in einer privaten Herberge auf dem Jakobsweg werden zwischen 10 und 20 Euro verlangt. In der Ausstattung und im Komfort unterscheiden diese sich jedoch nur selten von den öffentlichen Pilgerherbergen.

Ganz ähnliche Kosten kommen auf dich zu, wenn du in einem Hostel oder einer Jugendherberge übernachten willst. Auf meinem Weg nach Santiago de Compostela habe ich im Durchschnitt für gut 20 Euro in einer Jugendherberge beziehungsweise in einem Hostel übernachtet. In diesem Preis ist oftmals ein kleines Frühstück (Müsli, Kaffee und Toast mit süßem Aufstrich) enthalten.

Solltest du mehr Privatsphäre und Luxus genießen wollen, dann sind Pensionen oder Hotels wohl die beste Variante für dich auf dem Jakobsweg zu übernachten. Hier sind je nach Lage und Ausstattung nach oben natürlich keine Grenzen gesetzt. Eine Übernachtung in einem Hotel solltest du durchschnittlich mit 50 Euro veranschlagen.

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Da du auf dem Jakobsweg sicher nicht immer nur in den öffentlichen Pilgerherbergen, in einer privaten Unterkunft oder in einer Jugendherberge sowie in einem Hotel übernachten wirst, gilt es einen guten Mix zu finden, um einen durchschnittlichen Preis für eine Übernachtung errechnen zu können. Ebenso spielt natürlich die Dauer deiner Pilgerreise eine entscheidende Rolle.

Rechenbeispiel am Camino del Norte:

Der Jakobsweg Küstenweg im Norden von Spanien wird mit einer Wegstrecke von 832km veranschlagt. Gehen wir davon aus, dass du jeden Tag im Durchschnitt 22km läufst, dann würdest du 39 Tage von Irún nach Santiago de Compostela benötigen. Berücksichtigen wir noch drei Pausetage, werden 42 Übernachtungen für diesen Zeitraum notwendig.

Um einen durchschnittlichen Übernachtungspreis zu errechnen, kommt es nun darauf an, wie häufig du in den verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten entlang des Jakobsweges übernachtest.

Veranschlagen wir für unser Rechenbeispiel

  • 3 Übernachtungen in einem Hotel für 50 Euro pro Nacht,
  • 4 Übernachtungen in einer Jugendherberge für 20 Euro pro Nacht,
  • 7 Übernachtungen in einer privaten Unterkunft für 15 Euro pro Nacht und
  • 28 Übernachtungen in einer öffentlichen Pilgerherberge für 8 Euro pro Nacht,

errechnen sich durchschnittliche Übernachtungskosten von 13,31 Euro pro Nacht auf dem Jakobsweg.

Ich denke, dass du mit 13 – 14 Euro pro Übernachtung einen soliden Betrag hast, den du für die Kalkulation deiner Übernachtungskosten auf dem Jakobsweg veranschlagen kannst.

In den Pilgerherbergen kannst du nur bar bezahlen! Im Ausland kannst du mit der DKB Visa Card Anzeige am Automaten kostenlos Geld abheben.

Kosten für Essen und Trinken auf dem Jakobsweg

Wie Zuhause auch ist es auf dem Jakobsweg günstiger sich selbst zu versorgen. Vor allem, wenn man sich am Abend mit anderen Pilgern zusammentun und gemeinsam Kochen kann. Das macht nicht nur Spaß, sondern spart auch Geld!

Aber auch wenn du dein eigenes Ding machst halten sich auf dem Jakobsweg die Kosten für Essen und Trinken in einem überschaubaren Rahmen. Wenn du geschickt einkaufst und gerne einmal ein selbst gemachtes Sandwich oder einen Salat isst beziehungsweise nicht gleich ein 3-Gänge-Menü für dich kochen willst, dann solltest du täglich mit durchschnittlich 10 Euro nicht hungern und verdursten müssen.

Um ein Gefühl für die Preise im Supermarkt zu bekommen, schaue ich mir vor meinen Reisen immer die Internetseiten der Märkte des jeweiligen Landes an. So kann ich auch sehen, wo es sich eher lohnt einkaufen zu gehen! Eine Übersicht der Supermärkte in Spanien findest du hier.

Für Pilger gibt es entlang des Jakobsweges auch sogenannte Pilgermenüs – Menu del Peregrino. Hier bekommen Pilger für einen Preis zwischen 8 Euro und 14 Euro meist ein 3-Gänge-Menü inklusive Tischgetränke (Wasser und/oder Wein) serviert.

Leider gibt es nicht in jeder Stadt ein solches Menü. Dennoch solltest du deine Augen für derartige Angebote offenhalten. Viele Restaurants bieten auch ein Menu del Dia – Menü des Tages an, welches vom Umfang und Preis dem Pilgermenü sehr ähnlich ist.

Wenn du auf dem Jakobsweg den Tag entspannt bei einem Frühstück angehen willst, dann kannst du dort für rund 5 Euro ausgezeichnet bei Kaffee und Tortillia, Omelett oder einem riesigen Bocadillo frühstücken. Vergiss dabei nur nicht die Zeit, sonst wird dein Tag vielleicht extrem lang!

Für das tägliche Essen und Trinken auf dem Jakobsweg würde ich dir empfehlen einen durchschnittlichen Betrag von rund 13 Euro anzusetzen, wenn du eher auf Selbstversorgung setzt und nicht jeden Tag in ein Restaurant zum Essen gehen willst.

Wie viel Geld du für die Kalkulation deines täglichen Budgets einplanen solltest!

Sofern du mit etwas Umsicht auf dem Jakobsweg unterwegs bist und einen guten Mix aus den verschiedenen Arten der Unterkünfte beziehungsweise Herbergen findest sowie dich häufiger selbstversorgst anstatt in einem Restaurant essenzugehen, dann solltest du mit täglich 27 Euro - 189 Euro pro Woche - ein ausreichend großes Budget auf deinem Weg nach Santiago de Compostela haben.

Alles darüber hinaus ist echt absoluter Luxus!

Tipps wie du Geld sparen und deine Reiseträume verwirklichen kannst, findest du auf meinem anderen Blog – 6 Tipps zum Geld sparen! Hier erkläre ich dir, wie du mit ganz einfachen Kniffen Geld sparen kannst ohne dich einschränken zu müssen.

Was ich täglich auf dem Jakobsweg an Geld gebraucht habe!

Die wenigsten Pilger die mir auf den Küstenwegen des Jakobsweges begegnet sind haben während dieser Zeit asketisch gelebt, sprich ganz bewusst auf bestimmte Annehmlichkeiten und Genüsse verzichtet. Ich gehöre ebenfalls nicht zu diesem Personenkreis und habe es mir auch auf dem Jakobsweg gut gehen lassen ohne ganz gezielt auf bestimmte Dinge zu verzichten.

Für meine Pilgerreise auf dem Camino del Norte habe ich durchschnittlich 31 Euro pro Tag gebraucht – 217 Euro pro Woche. In diesem Betrag sind alle Ausgaben vom Flughafentransfer, den Herbergen, Essen und Trinken sowie das Eintrittsgeld für das Guggenheim Museum in Bilbao und die Kosten für ein T-Shirt als Souvenir enthalten.

Der größte Kostenfaktor liegt bei mir eindeutig beim Essen und Trinken. Da ich nahezu jeden Morgen frühstücken gegangen bin und es am Abend auch vorgezogen habe in einem Restaurant speisen zu gehen. Nicht zu vergessen sind der ein oder andere Kaffee beziehungsweise Bier während den Pausen.

Mit etwas mehr Selbstverpflegung wäre es natürlich möglich gewesen auch mit einem kleineren Budget nach Santiago de Compostela zu pilgern. Ebenso, wenn ich meine Pausetage nicht in einer nobleren Unterkunft verbracht, sondern kleinere Pensionen vorgezogen hätte – im Durchschnitt habe ich hier 48 Euro pro Nacht bezahlt, was bei drei Übernachtungen das notwendige Budget deutlich nach oben zieht!

Dies zeigt auch die Budgetauswertung für meine Pilgerreise entlang des portugiesischen Küstenweges ab Porto nach Santiago de Compostela, wo ich durchschnittlich nur 22 Euro pro Tag - 154 Euro pro Woche - benötigt habe.

Hier habe ich Bars und Restaurants gemieden und mich ausschließlich selbstverpflegt sowie in den öffentlichen Pilgerherbergen entlang des Jakobsweges geschlafen. Aufgrund der geringen Distanz schlagen hier auch keine Übernachtungskosten für einen Pausentag zu buche.

Auf meinen Wegen entlang der Küstenwege des Jakobsweges nach Santiago de Compostela war mir die kostenlose Kreditkarte DKB Visa Card Anzeige ein wichtiger Begleiter. In Spanien und Portugal konnte ich am Automaten kostenlos Geld abheben und mich so ganz einfach mit Bargeld versorgen!

Wie du siehst ist es durchaus möglich auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela mit einem kleinen Budget zu pilgern. Auch bin ich mir ziemlich sicher, dass du nicht mehr als 210 Euro pro Woche auf dem Jakobsweg benötigen wirst und dabei dennoch auf nichts verzichten brauchst.

Schließlich ist es auch wichtig sich den irdischen Genüssen hinzugeben!

Der größte Kostenfaktor für eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg wird wohl die Beschaffung deiner Ausrüstung sein, insofern du nicht bereits schon über gute und strapazierfähige Kleidung verfügst. Vor allem solltest du keine Kompromisse bei deinen Schuhen eingehen und am falschen Ende sparen!

Du brauchst Hilfe bei der Budgetplanung? Hinterlasse ein Kommentar und beschreibe dein Problem.

11 Gedanken zu “Jakobsweg Kosten – Meine Kosten auf dem Jakobsweg”

  1. Guten Tag,

    ich würde gerne im April drei Wochen pilgern, habe aber diesbezüglich keine Erfahrungen!
    Welche Route würden Sie mir empfehlen?

    Vielen Dank im Voraus,

    Anne

    • Hallo Anne,

      vielen Dank für deine Frage! Leider ist es nicht ganz so einfach dir eine wirklich gute Antwort auf diese zu geben. Die Pilgerwege in Spanien nach Santiago de Compostela sind einfach viel zu unterschiedlich.

      Der Camino del Norte fordert seinen Pilger entlang der Nordküste Spaniens schon recht ordentlich, da einzelne Etappen an zu bewältigenden Höhenmetern nur so strotzen. Gerade zu Beginn im Baskenland.

      Der Camino Francés führt hingegen durch Ebenen die im Vergleich zu den anderen Jakobswegen nicht gerade viel Abwechselung bieten. Zudem ist dies der beliebteste Jakobsweg und auch recht ordentlich mit Menschen gefüllt. Allerdings gibt es hier auch die beste Infrastruktur für die Pilger.

      Der Caminho Portugues Anzeige führt ebenfalls entlang wunderschöner Küstenlandschaften in Portugal und Spanien und ist mit seinen 240km ab Porto auch ganz bequem in 2 Wochen zu schaffen. Auch wenn einzelne Etappen mit ein paar wenigen Höhenmetern zu laufen sind.

      Pilgereinsteigern beziehungsweise Menschen, welche noch nie eine Fernwanderung gemacht haben, würde ich den Caminho Portugues empfehlen. Zeitlich und auch die Distanz ist wirklich überschaubar und die Anforderungen der Wegstrecke sind nicht gar so groß. Landschaftlich absolut ein Schmankerl: abwechslungsreich und schön!

      Vielleicht hast du ja auch zwischenzeitlich eine Entscheidung getroffen. Lass mal hören, für welchen Jakobsweg du dich entschieden hast.

      Buen Camino, Torsten …

  2. Hallo,
    Ich möchte mir demnächst meinen Traum erfüllen und auch endlich den Jakobsweg wandern. Habe mich für den Camino portugues entschieden, da dieser ja überschaulich ist. Würde auch am liebsten Zelten gehen, bin aber noch etwas unschlüssig. Bekomme ich trotzdem Stempel in den Herbergen wenn ich Zelte? Und sollte man eher Wildcampen oder bei Herbergen fragen ob man im Garten schlafen könnte ? Und sofern man bei einer Herberge zeltet, darf man dann trotzdem die sanitären Anlagen benutzen für ein kleineres Entgelt oder wie ist das geregelt ? Vielen lieben Dank schon mal
    mfg Angelina

    • Guten Morgen Angelina!

      Der Caminho Português ist genau richtig, wenn du dich das erste Mal auf eine Pilgerreise begibst oder deine erste Langzeitwanderung planst. Und wie du selbst schreibst, mit 235 Kilometern Länge ist dieser Jakobsweg überschaubar und wäre in auch im Rahmen einer normalen Urlaubszeit ohne Stress zu schaffen – im Vergleich zum Camino del Norte mit um die 835 Kilometer.

      Zur der Zeit als ich den Camino Portugues gelaufen bin, sind mir keine Pilger begegnet, welche auf diesem Jakobsweg mit dem Zelt unterwegs waren. Auch würde ich sagen, dass die Herbergen auf dem Camino Portugues nicht dazu geeignet beziehungsweise vorbereit sind, um Pilger mit Zelt „aufzunehmen“. Hier mangelt es einfach an den Grünflächen! Daher wäre Wildcampen wohl die einzige Alternative zu einer Übernachtung in einer Pilgerherberge.

      Grundsätzlich wäre es jedoch so, dass man als Zeltpilger ebenfalls die sanitären Anlagen der Pilgerherberge nutzen kann, sofern man dort übernachtet. Zumindest war dies auf dem Camino del Norte so.

      Bezüglich der Stempel für den Pilgerausweis brauchst du dir keine Gedanken machen. Diesen bekommst du auch ohne in den Pilgerherbergen übernachten zu müssen. Ebenfalls kannst du dir in Bar, Restaurants und Kirchen durch einen Stempel deinen Pilgerweg dokumentieren lassen.

      Was macht dich denn in Bezug auf die Übernachtung unschlüssig?

      Grüße, Torsten …

  3. Hallöchen

    Ich möchte mir eines Tages meinen Traum vom Pilgern mit eigenem Pferd ermöglichen. Gibt es diesbezüglich bereits bekannte Ansprechpartner?

    Ich Google mich zwar durch, aber häufig findet man Tourismus Angebote mit fremden Pferden als eine Art Pauschalreise…

    Bin daher dankbar für jeden Tipp.
    Gruß Annabell

    • Guten Abend Annabell!

      Was das Pilgern zu Pferde angeht, habe ich leider so gar keine Ahnung. Auch mein Versuch zu diesem Thema im Internet etwas Brauchbares zu finden ist eher unbefriedigend. Außer die üblichen Reiterreisen habe ich keine wirklich hilfreichen Informationen zu diesem Thema gefunden.

      Eine mögliche Quelle wäre vielleicht die Interviewpartnerin aus diesem Post. – Ich habe versucht Nadja einen Kommentar zu hinterlassen, damit sie vielleicht den Kontakt zu Lisa-Maria herstellen kann. Doch leider funktioniert die Kommentarfunktion auf ihrer Webseite nicht.

      Vielleicht schreibst du sie direkt mal über Facebook an. Oder per Mail? Ich glaube, auf dem kurzen Weg ist das besser, als wenn ich mich erst dazwischenschalte.

      Alternativ wäre vielleicht eine direkte Anfrage bei einer der Jakobsweggesellschaften. In meinem Artikel zum Thema Pilgerausweis habe ich fünf dieser Gesellschaften und Vereine verlinkt. Vielleicht findest du auch dort einen passenden Ansprechpartner.

      Tut mir leid. Gerne hätte ich dir mehr geholfen!

      Liebe Grüße, Torsten …

    • Hey Annabell!

      Vor ein paar Stunden hat mir Nadja ein Mail geschickt und mir mittgeteilt, dass Lisa-Marie einen Kanal bei YouTube hat. Über diesen Weg könntest du in jedem Fall mit ihr Kontakt aufnehmen und sie mal ausquetschen!!!

      Ich kann mir vorstellen, dass gerade im Hinblick auf die Unterbringung deines Pferdes viele Fragen bestehen. Also, einfach mal probieren.

      Ich hoffe du kommst so deinem Traum ein Stück näher. Ich drück dir die Daumen!

      Dir noch einen schönen Abend!

      Grüße, Torsten …

  4. Hi Thorsten,
    ich habe vor im Mai den Primitivo zu laufen. Ist mein zweiter weg nach dem Portugues dieses Jahr. Bin eine Frau und Laufe alleine. Auf dem Portugues was es überhaupt gar kein Problem. Der Primitivo ist aber etwas einsamer ,habe ich gehört. Was meinst du,ist es da auch so was alleine laufen als Frau angeht?
    Gruß
    Natascha

    • Guten Morgen Natascha!

      Es ist richtig, der Camino Primitivo ist mehr oder weniger noch ein Geheimtipp unter den Jakobswegen. Aufgrund seines anspruchsvollen Steckenprofils sind dort nur wenige Pilger unterwegs, so dass man hier noch fernab von Menschenmassen pilgern und die Zeit in Ruhe genießen kann.

      Es ist immer schwierig eine Antwort darauf zu geben, ob man als Frau alleine Pilgern gehen Anzeige sollte. Passieren kann ja grundsätzlich immer etwas. Auch vor der eigenen Haustüre.

      Daher denke ich, dass das Risiko auf dem Camino Primitivo ebenso hoch ist wie auf dem Caminho Portugues und es grundsätzlich keine Probleme geben sollte.

      Vielleicht ist dir der super ausführliche Reisebericht vom Camino Primitivo von Gert Anzeige bei deinen Vorbereitungen hilfreich. Gert ist unter anderem mit seiner Frau auf diesem Jakobsweg unterwegs gewesen. Ich habe dir mal den ersten Eintrag zu dieser Pilgerreise verlinkt.

      Ich hoffe du verwirfst dein Vorhaben nicht und wünsche dir viel Spaß beim Pilgern!

      Grüße, Torsten

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